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Wie läuft ein Ariba System-Assessment ab – und was genau beinhaltet es?

 

Ein Strategisches Ariba-System-Assessment folgt einem strukturierten Ablauf. Dabei geht es nicht nur um technische Kontrolle, sondern auch um das tiefere Verständnis Ihrer konkreten Herausforderungen im Ariba-System. Der Ablauf gliedert sich in vier zentrale Schritte:

1.   Zuhören – Ihre Perspektive steht im Mittelpunkt

 

Der wichtigste Schritt zu Beginn: Wir hören aufmerksam zu. Nur Sie wissen, wo es im Tagesgeschäft hakt. Beschreiben Sie uns präzise und fokussiert, welche Schwierig-keiten Ihnen aktuell mit Ariba begegnen. Ihre Schilderung gibt uns erste Hinweise darauf, wo mögliche Schwachstellen im System liegen – und erlaubt uns, gezielt nach den Ursachen zu suchen.

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2.   Überprüfung Ihrer Prozesse:  Ariba Best Practice oder Optimierungspotenzial?

 

Für Standardgeschäftsprozesse bietet Ariba etablierte Best Practices – bewährte Abläufe, die sich bei einer Vielzahl von Kunden erfolgreich im Einsatz befinden. SAP entwickelt Ariba kontinuierlich weiter und integriert dabei die Erfahrungen aus tausenden Kundenprojekten direkt in die Lösung.

Wir empfehlen, diese Best-Practice-Prozesse nach Möglichkeit zu übernehmen, da sie Effizienz und Zukunftssicherheit gewährleisten. In der Praxis stoßen wir jedoch häufig auf individuelle Prozessvarianten, die aus Ariba-Sicht nicht optimal sind. In solchen Fällen erarbeiten wir gemeinsam mit unseren Kunden konkrete Vorschläge, wie bestehende Prozesse sinnvoll durch Best Practices ersetzt oder optimiert werden können.

3.  Prüfung der Vorlagen– das Fundament muss stimmen

 

Sind die verwendeten Ariba-Vorlagen korrekt eingerichtet? Bei der Konfiguration gelten feste strukturelle Vorgaben, von denen nicht abgewichen werden darf. Werden essentielle Komponenten ausgelassen oder fehlerhaft konfiguriert, führt das häufig zu schwer nachvollziehbaren Problemen im Systemverhalten.

Ein häufiger Stolperstein: Das System signalisiert fehlerhafte Konfigurationen nicht zwingend durch Fehlermeldungen – hier ist die Erfahrung eines versierten Beraters gefragt.

Besonders kritisch sind folgende Vorlagen:

  • Supplier Request Template

  • Supplier Registration Template

  • Supplier Qualification Template (inkl. Process Flow, Team Members, Fragebögen, Disqualifikation)

 

Gerade im Kontext des neuen Process Flow Frameworks für Qualifizierungen ist tiefes Fachwissen entscheidend. Die vermeintliche Ähnlichkeit zu den klassischen Legacy-Templates verleitet oft dazu, sich das Thema durch Ausprobieren zu erschließen – mit schwerwiegenden Folgen: etwa fehlende Ablaufdaten oder Prozesse, die sich nach Abschluss nicht mehr neu starten lassen. Hier zahlt sich professionelle Erfahrung klar aus.

4.   Berechtigungskonzept – Überblick statt Rollen-Wildwuchs

 

Eine vollständige Analyse des Rollen- und Berechtigungskonzepts ist komplex und in der Regel Teil eines separaten Projekts. Im Rahmen des System Reviews ist jedoch eine erste, praxisnahe Einschätzung möglich:

  • Wie viele Nutzer verfügen über Admin-Rollen?
    Admin-Rollen sollten mit Bedacht vergeben werden – sowohl aus sicherheits-relevanten als auch aus lizenztechnischen Gründen (SAP erhebt für diese Rollen zusätzliche Gebühren). Ein kurzer Blick auf die Rollenverteilung zeigt bereits, ob hier Optimierungspotenzial besteht.

  • Wie ist die Struktur der Custom Groups aufgebaut?
    Viele Unternehmen erstellen zu Projektbeginn eigene Gruppen, ohne das Ariba-spezifische Berechtigungskonzept genau zu kennen – das sich deutlich von klassischen SAP-Strukturen unterscheidet. Die Folge: Intransparente Gruppenbezeichnungen und schwer nachvollziehbare Berechtigungen. Zwei Jahre nach Projektabschluss weiß oft niemand mehr, wofür beispielsweise die Gruppe „UNSERE_FIRMA_Einkäufer_Schweiz“ zuständig ist.

  • Gibt es Doppelungen zu bestehenden Systemgruppen?
    Wir prüfen, ob Custom Groups inhaltlich redundante Funktionen zu Ariba-Standardgruppen aufweisen.

  • Wie viele Hierarchiestufen umfasst das Berechtigungskonzept?
    Ariba folgt dem Prinzip: Je einfacher und flacher, desto besser. Mehrstufige, gewachsene Rollenkonzepte sind häufig nicht dokumentiert, was die Administration und das Onboarding neuer Mitarbeiter erheblich erschwert. Wir analysieren anhand gezielter Stichproben, wie komplex Ihr Rollenmodell tatsächlich ist.

5.   CSV Dateien – wurden alle wichtigen Daten importiert?

 

Abschließend erfolgt die Prüfung der csv-Dateien: Wurden alle notwendigen Dateien importiert? Enthalten sie die erwarteten Daten und Strukturen? Hier zeigt sich, ob das Fundament Ihrer Ariba-Konfiguration vollständig ist, oder ob an entscheidender Stelle wichtige Elemente fehlen.

Fazit:

Ein Strategic System Assessment bietet Ihnen erste, wertvolle Anhaltspunkte zur Optimierung Ihres Ariba-Systems. Dabei identifizieren wir sowohl grundlegende Schwachstellen als auch sogenannte Quick-Wins – also schnell umsetzbare Maßnahmen mit unmittelbarem Nutzen und geringem finanziellem Aufwand.

Für eine tiefgreifende Analyse, die konkrete Lösungsvorschläge zu komplexen Problemen inklusive Aufwandsschätzungen liefert, ist ein weiterführender, kostenpflichtiger Beratungsauftrag erforderlich.

 

Built entirely with standard SAP Ariba SLP Process Flows

Supplier Risk assessment tools

THE CHALLENGE

Traditional supplier risk management can be expensive—and still leave critical gaps.

Implementing SAP Ariba Risk requires additional project effort. External risk content must normally be licensed and integrated separately. Yet the information available for local SMEs and family-owned companies is often limited.

Known gaps in commercial risk content

Additional module implementation

Separate content licenses

Integration effort and cost

Limited insight into local suppliers

THE SOLUTION

One process. Two perspectives. Better supplier-risk information.

 

Supplier Risk Insights combines information obtained directly from the supplier with the practical experience of employees who work with that supplier regularly.

Financial Risk

The supplier provides information that supports an assessment of its financial stability.

  • Latest financial statements

  • Revenue and business development

  • Customer concentration

  • Dependency on products or markets

  • Supporting documentation

EXTERNAL QUESTIONNAIRE

Operational Risk

Internal stakeholders assess the supplier's actual day-to-day performance.

  • Delivery reliability

  • Quality consistency

  • Responsiveness and accessibility

  • Flexibility

  • Issue resolution

INTERNAL QUESTIONNAIRE

HOW IT WORKS

Start with the information nobody else can provide.

 

 

The process first captures internal operational knowledge. It then continues with the supplier-facing financial assessment and the final risk decision.

Collect Internal Operational Insight

 

Employees who work with the supplier assess delivery reliability, quality consistency, responsiveness and day-to-day problem resolution.

Internal Employees

Operational Performance

Direct Experience

The process starts with first-hand knowledge that is not available from commercial content providers.

Internal operational risk questions

Review the Operational Questionnaire

 

 

The completed internal questionnaire is available for review and approval, with the achieved score visible to the responsible approver.

Informal experience becomes documented, reviewable evidence.

Risk Score provides first impression of consolidated response
Review answers to internal operational risk questionnaire

Start the Financial Risk Process - Send the Financial Questionnaire

 

 

The financial questionnaire is sent to the supplier.

External supplier information and internal knowledge can be collected in one structured process.

Send Financial Risk questionnaire to supplier

Receive the Supplier's Answers

 

The supplier answers the questions and uploads the requested supporting information. Each possible response can carry a predefined score that remains invisible to the supplier.

The assessment captures evidence directly from the supplier instead of relying only on public data. 

Risk data collected from supplier are superior to commercial info

Translate Answers into a Risk Score

 

The customer defines which result represents a good, acceptable or insufficient assessment. The scoring logic can therefore reflect its own risk appetite.

The evaluation model remains transparent and fully controlled by the customer

Scoring supports standardized evaluation of response

Review the calculated Score

 

During approval, the responsible reviewer can already see the score achieved in the questionnaire.

Score of supplier response provides first evaluation

The calculated result supports the decision before the final supplier status is assigned.

Purchasing Agent sets final risk status manually

The Final Risk Decision -

Select Green, Yellow or Red

 

After questionnaire approval, the designated decision maker determines the supplier's overall risk status.

Accountability remains with the responsible business decision maker.

Professional judgement can override automated risk score

Professional judgement can override the questionnaire score when the wider business context requires it.

The selected status appears under 'Processes' in the supplier's 360° profile and remains visible to authorized users.

The current assessment is available exactly where the procurement team works with the supplier.

Risk status of supplier visible in 360° profile

Monitor the Current Status in a Report

 

The overall risk status and its expiry date are available in a current operational report without waiting for a separate analytical refresh.

Current Status

Expiry Date

Supplier Monitoring

Risk information becomes visible, persistent and difficult to ignore.

Risk status standard report available

BENEFITS AT A GLANCE

Meaningful supplier-risk information without a major technology project.

 

Standard SAP Ariba

 

Implemented inside an existing SLP environment using standard Process Flow functionality.

Rapid Implementation

 

A focused pilot can be set up quickly, with limited effort and low project risk.

 

Unavailable Market Insight

 

Capture delivery, quality and responsiveness information that external providers cannot supply.

 

Flexible Decisions

 

Use the calculated score as guidance while retaining control over the final status.

MANAGEMENT VISIBILITY

Turn informal supplier knowledge into documented evidence.

Operational concerns are often discussed verbally but remain invisible to management. Once the same information is collected consistently and reported over time, patterns become visible and action becomes harder to postpone.

built on Ariba standard functionality

Information that is only exchanged verbally is easy to ignore. Information documented over time becomes actionable.

ARIBA IMPROVEMENTS SOLUTION

Turn supplier knowledge into actionable risk intelligence.

 

 

Collect the information no commercial risk provider can supply—and make it visible where your procurement team needs it.

Want to discuss internally first?

Here's the summary of Supplier Communication Manager to share with your colleagues:

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